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Filadelfia, Colonia Fernheim
PY
Archivo de la Colonia Fernheim
Das Fernheimer Archiv wurde 1979 offiziell gegründet – zunächst mit dem Ziel, das 50-jährige Jubiläum der Kolonie vorzubereiten. Doch der Gedanke, wichtige Dokumente systematisch zu bewahren, reicht weiter zurück: Bereits zuvor hatten engagierte Personen Protokolle, Korrespondenzen der K.f.K. sowie andere Unterlagen sorgfältig gesammelt und geordnet. Eine besonders wertvolle Sammlung bildet das Mennoblatt, das von früheren Schriftleitern jahrgangsweise gebunden und archiviert wurde. Heute umfasst das Archiv eine vielfältige Sammlung schriftlicher, fotografischer, audiovisueller und persönlicher Zeugnisse zur Geschichte und Entwicklung der Kolonie Fernheim.
Das Archiv entstand aus dem Wunsch, die Erfahrungen der ersten Siedlergeneration festzuhalten und für kommende Generationen zugänglich zu machen. Seit der Gründung war die Kolonie geprägt von Flucht, Neuanfang und dem Aufbau einer eigenständigen Gemeinschaft. Dieses kollektive Erbe sollte nicht in Vergessenheit geraten. Das Archiv dient daher sozusagen als Verwalter der historischen Entwicklung – sowohl innerhalb Fernheims als auch im Kontext des globalen mennonitischen Lebens.
Das Archiv steht unter der Leitung der Kulturabteilung im Bildungsbereich der Asociación Fernheim. Es fördert Forschung, Bildung sowie das gemeinsame Kulturerbe der Kolonie. Autoren, Schüler und weitere Interessierte nutzen das Archiv regelmäßig als wichtige Grundlage für ihre Projekte.
Der Bestand umfasst Schriftgut wie Protokolle, Briefe, Verträge, Tagebücher und Lebensberichte. Außerdem verfügen wir über umfangreiche Fotosammlungen, audiovisuelle Medien, Tonaufnahmen sowie Film- und Videomaterial. Besonders hervorzuheben sind die vollständigen Jahrgänge des Mennoblatts sowie Standardwerke zur Geschichte und Theologie des weltweiten Mennonitentums. Dorfunterlagen und Beiträge aus dem privaten Bereich – etwa Nachlässe oder persönliche Dokumente – sind ebenfalls Teil der Sammlung. All diese Bestände werden sorgfältig bewahrt, um die historische Überlieferung zu sichern und das Bewusstsein für die eigene Herkunft zu fördern.
Montag – Freitag: 7:00-11:30
Montag – Freitag: 14:00-18:00
Es wird empfohlen, dass sich Interessierte im Voraus anmelden, da einige Teilzeitarbeiter anwesend sind. Dennoch steht Ihnen jederzeit jemand zur Verfügung, der für Ihre Anliegen ansprechbar ist.
Der Parkplatz & Eingang für Besucher befindet sich auf der Südseite. Es ist auch eine Rollstuhlrampe vorhanden.
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